Monat: Februar 2018

Über Pop 32: Art Spiegelmans Maus

Fabian und ich haben relativ spontan beschlossen, diese Folge einem der wichtigsten Werke seines Mediums zu widmen: Maus von Art Spiegelman ist ein Comic bzw. eine Graphic Novel über den Holocaust. Mag befremdlich klingen, ist aber so. Art Spiegelman ist in Schweden geboren und in New York aufgewachsen und feierte kürzlich (am 15.2.2018) seinen 70. Geburtstag. Seine Eltern waren polnische Juden, die den Holocaust und Auschwitz überlebten und in die USA emigrierten.

In den 1970ern beginnt Spiegelman, seinen Vater Vladek zu interviewen. Aus dessen Erinnerungsbericht entsteht Maus und erscheint 1980 zuerst serialisiert. 1992 schließt Spiegelman das Werk ab. Im gleichen Jahr wurde Maus als erster und bisher einziger Comic mit einem Pulitzer Preis ausgezeichnet, zuvor erhielt es einen Eisner Award, den wichtigsten Preis für Comics. Inzwischen ist es als Sammelband „The Complete Maus“ erhältlich (-> Wikipedia DE / EN).

Wir machen noch zwei kurze Exkurse am Schluss: zum Buch von Nadja Spiegelman, der Tochter von Art, das in Kürze auf Deutsch erscheint, und zu Fun Home von Alison Bechdel.

Die Herren Podcaster posieren mit ‚Maus‘ im Kleistpark in Berlin-Schöneberg.
Links: Fabian Thomas, rechts: Jörn Thesen.

Über Pop 31: The Shape of Water und die Oscars

Guillermo del Toro inszeniert mit The Shape of Water (Kinostart am kommenden Donnerstag, den 15. Februar) ein Märchen, das die Romantik, die zum klassischen Monster-Kino gehört, voll aufdreht und mischt ordentlich Nostalgie dazu. Eine Mischung, die gleich für 13 Oscars nominiert wurde.

Wir haben haben den Film bei den Fantasy Filmfest White Nights gesehen, und haben uns noch Ende Januar darüber unterhalten und direkt im Anschluss gleich über die Oscars.

In seiner Filmanalyse lässt Wolfgang M. Schmitt jun. kein gutes Haar am Film:

Über Pop 30: Die Unendlichkeit und Tocotronic

Wir reden über Tocotronic. Ein bisschen auch über Phantom/Ghost. Und fast gar nicht über Riverdale.

Kleine Presseschau, die die positive Resonanz zu Die Unendlichkeit ganz gut widerspiegelt: