Bücher und/oder Comics

53: Ausblick 2019

In der ersten Folge des neuen Jahres besprechen Fabian und ich ein paar Vorsätze (Ich: meine Seite www.harrymarkandjohn.com aufräumen oder umfunktionieren; Fabian: mehr Fotografieren) und versuchen uns an Vorhersagen. Da die Gloden Globes gerade verliehen wurden, wage ich Wetten abzugeben bezüglich der Oscars: A Star is Born wird abräumen, Bohemian Rhapsody wird leer ausgehen. Aber es gibt ja auch noch If Beale Street Could Talk… mal sehen.

43: Spirou in Berlin

Mit etwas Verspätung melden wir uns zurück und sprechen über Spirou in Berlin, den Sonderband von Spirou und Fantasio, verfasst und gezeichnet von Flix. Darin werden die beiden belgischen Comic-Helden ins Ost-Berlin 1989 geschickt. Flix ist der erste deutsche Zeichner / Autor, der jemals für die Reihe gearbeitet hat.

Wir besprechen außerdem noch den Band Operation Fledermaus, ebenfalls aus der Reihe Spirou und Fantasio Spezial. Dessen Handlung spielt im besetzten Belgien während des zweiten Weltkriegs.

Bild: Flix / Carlsen Comic

40: Hereditary, Ocean’s 8, Solo und aktuelle Musik

Fabian und Jörn machen einen kleinen Rundumschlag vor der Sommerpause: Fabian hat Hereditary gesehen und Jörn Ocean’s 8 – und beide haben Solo: A Star Wars Story gesehen. Zwischendurch stellt Fabian seine aktuelle Lektüre vor: Fische bzw. The Pisces von Melissa Broder.

Außerdem sprechen wir über aktuelle Musik. Mittendrin hört Ihr einen kleinen Mix bestehend aus den folgenden Stücken, die wir streifen:

  • Father John Misty – Mr Tilmann
  • Christina Aguilera – Sick of Sitting
  • Granada – Die Stodt
  • Lykke Li – So Sad, So Sexy
  • Lily Allen – Come on then
  • Pete Yorn & Scarlett Johannson – Iguana Bird
  • Gruff Rhys – Oh Dear
  • Stella Donnelly – Mechanical Bull

Am Schluss läuft dieses Cover von „These Boots are mades for Walking“, welches in Ocean’s 8 läuft.

39: Tim und Struppi / Tintin

Wir sprechen noch mal über Comics! Dieses Mal den Klassiker der frankobelgischen Tradition: Tim und Struppi von Hergé. Da ich zuerst mit französischen Comics (Asterix) und später auch belgischen Comics aufgewachsen bin und erst später mit amerikanischen Comics angefangen habe, ist es eigentlich verwunderlich, dass mich nicht allzuviel persönlich mit Tim und Struppi verbindet. Für diese Folge habe ich die beiden Bände „Das Geheimnis der ‚Einhorn'“ und „Der Schatz Rackham des Roten“, die Vorlage zum Animationsfilm von Steven Spielberg und Peter Jackson (2011) war. Diesen besprechen wir ebenfalls. Fabian ist der größere Hergé-Fan von uns beiden. Er empfielt weitere Bände und außerdem den Comic Grönland Vertigo, aktuell vergriffen, doch offenbar kurz vor einer Neuauflage, von Hervé Tanquerelle. Außerdem das Sachbuch Tim und Struppi und das Geheimnis der Literatur von Tom McCarthy.

Über Pop 32: Art Spiegelmans Maus

Fabian und ich haben relativ spontan beschlossen, diese Folge einem der wichtigsten Werke seines Mediums zu widmen: Maus von Art Spiegelman ist ein Comic bzw. eine Graphic Novel über den Holocaust. Mag befremdlich klingen, ist aber so. Art Spiegelman ist in Schweden geboren und in New York aufgewachsen und feierte kürzlich (am 15.2.2018) seinen 70. Geburtstag. Seine Eltern waren polnische Juden, die den Holocaust und Auschwitz überlebten und in die USA emigrierten.

In den 1970ern beginnt Spiegelman, seinen Vater Vladek zu interviewen. Aus dessen Erinnerungsbericht entsteht Maus und erscheint 1980 zuerst serialisiert. 1992 schließt Spiegelman das Werk ab. Im gleichen Jahr wurde Maus als erster und bisher einziger Comic mit einem Pulitzer Preis ausgezeichnet, zuvor erhielt es einen Eisner Award, den wichtigsten Preis für Comics. Inzwischen ist es als Sammelband „The Complete Maus“ erhältlich (-> Wikipedia DE / EN).

Wir machen noch zwei kurze Exkurse am Schluss: zum Buch von Nadja Spiegelman, der Tochter von Art, das in Kürze auf Deutsch erscheint, und zu Fun Home von Alison Bechdel.

Die Herren Podcaster posieren mit ‚Maus‘ im Kleistpark in Berlin-Schöneberg.
Links: Fabian Thomas, rechts: Jörn Thesen.

Über Pop 16: H.P. Lovecraft Multimedial

In dieser Folge widmen Fabian und ich uns dem Werk von Howard Phillips Lovecraft und wie es in Comics, Videospielen und allerlei weiterer Popkultur weiterlebt. So sprechen wir über die Graphic Novel The Shadow out of Time, die der Illustrator I.N.J. Culbard adaptiert hat, sowie über die Comic-Reihe Providence von Alan Moore und Jacen Burrows, die im Cthulhu-Mythos von Lovecraft-Mythos spielt und gleichermaßen Vorgeschichte und Fortsetzung der beiden Comics Neonomicon und The Courtyard ist (Avatar Press, auf Deutsch bei Panini).

Fabian hat zum Thema auch schon was publiziert. Der Artikel „Cthulhu 2.0 – das kosmische Grauen im Social Web“ aus der Anthologie Dawn of an Evil Millenium: Horror/Kultur im neuen Jahrtausend (Hg. Jörg van Bebber, Büchner Verlag, 2011) ist auch in seinem Blog zu finden. Statt über den neuen Horrorfilm The Void, der von Lovecraft inspiriert wurde und letztes Jahr auf dem Fantasy Film Fest lief berichten, wie eigentlich geplant, machen wir einen Exkurs zu John Carpenters The Thing, das auf einer Novelle eines Zeitgenossen von Lovecraft basiert und auch kosmischen Horror birgt.

Später dieses Jahr wird auch ein Videospiel namens Call of Cthulhu erscheinen, das sich das „official video game“ nennt. Was auch immer das heißt. (Es heißt: die Firma Chaosium hat eine Trademark auf Call of Cthulhu, wenn es um Spiele geht)

Cthulhu hat jede Menge Musik inspiriert und hat es auch zu einem Gastauftritt bei South Park geschafft, in der Drei-Folgen-Story in Staffel 14 erwacht er, als BP an der falschen Stelle bohrt. Außerdem kann man sich Cthulhu auch als Tamagochi halten, via App sowohl für Android als auch für iOS.

Und weil es so schön absurd ist, hier noch das Musical basierend auf Lovecrafts Re-Animator.

Die Musik im Abspann ist Metallicas „Call of Ktulu“.

Über Pop 12: Saga

In dieser 12. Folge beschäftigen sich Fabian Thomas und Jörn Thesen mit der Comic-Reihe Saga von Brian K. Vaughn und Fiona Staples. Außerdem hat Fabian noch ein paar Oscar nominierte Filme gesehen, nämlich Toni Erdmann und Manchester by the Sea.

Jörn erzählt noch von zwei Serien, die man bei Netflix streamen kann: Santa Clarita Diet und Crazy Ex-Girlfriend Hier noch eine der Musical-Nummern aus letzterer:

…und hier noch der putzige Vorspann der ersten Staffel. Und der Trailer zu Santa Clarita Diet.

Ach und was soll’s. Hier noch das Video, mit dem Rachel Bloom bekannt wurde:

Ach und Comics kauft man am besten in seinem örtlichen Comic-Laden, auch wenn man die Trade Paperbacks, also die Sammelbände, auch überall im Buchhandel bekommt. Der Comic-Laden meines Vertrauens ist, wie im Podcast erwähnt Black Dog Comics in Berlin Prenzlauer Berg.

Über Pop 5: Tschick, Herrndorf, Tipps


In der fünften Folge Über Pop geht es um den Film Tschick von Fatih Akin, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Wolfgang Herrndorf. Der Film läuft noch im Kino, das Buch war ein ziemlicher Bestseller, kann man aber immer noch kaufen. Haha.

Wir nehmen den Film dann zum Anlass, über andere Bücher von Wolfgang Herrndorf, der sich 2013 das Leben genommen hat, zu sprechen.

Danach besprechen wir noch, was wir gerade…

Außerdem freuen wir uns auf die neue Dokumentation von Werner Herzog, Lo and Behold, für die es noch keinen deutschen Starttermin gibt:

Und ich will mehr Popcorn-Kino, aber vielleicht mal ohne Superhelden und neunstelliges Budget, 1.) War on Everyone – den ich auf dem Fantasy Film Fest verpasst habe:

Vom zweiten Film, Free Fire, vergesse ich, glaube ich, den Namen zu nennen:

Über Pop 2: Batman v Superman – Dawn of Justice / Comicverfilmungen

Da ham wa den Salat. Batman v Superman: Dawn of Justice. Allein der Titel.

In der zweiten Folge nehme ich den neuen Comic-/Superhelden-Film zum Anlass über das Genre im Allgemeinen zu sprechen. Außerdem rede ich kurz über den Film Raum und über Heinz Strunks aktuellen Roman Der Goldene Handschuh.

Ich erwähne / empfehle das Sachbuch The Caped Crusade: Batman and the Rise of Nerd Culture. von Glen Weldon, der übrigens einer der festen Mitglieder des Podcasts NPR Pop Culture Happy Hour ist.

Das Walk of Life Projekt findet man hier: als YouTube Channel oder auch Website.

ACHTUNG: hier folgt die Spoiler-Section. SPOILER.

Was mich am Schluss überrascht hat ist, dass Doomsday Superman tatsächlich tötet. Das ist konsequent, aber irgendwie voreilig. Und so richtig trauen sie sich dann auch wieder nicht – und deuten an, das Superman natürlich noch lebt, oder demnächst wieder aufersteht. Naja.

Weniger gnädig als ich mit dem Film geht Wolfgang M. Schmitt jr. in seiner Filmanalyse um. (Jetzt verlink ich den schon wieder…)

Hier noch ein schönes Beispiel für Nerd-Rage bezüglich des Films – auch inkl. Spoiler.