Jörn

46: Maniac, Under the Silver Lake und Ghul

Bereits zum dritten Mal widmen wir uns in einer Folge dem Fantasy Film Fest, wenn auch nur kurz und nur einem Film, der dort dieses Jahr lief: Under the Silver Lake von David Robert Mitchell (Trailer). Nach dem effektiven Lowbudget-Horrorfilm It Follows is Under the Silver Lake Mitchells dritter Film, schlägt aber in Sachen Genre und Stil andere Wege ein (Neo-Noir?) und wird voraussichtlich im Winter ins Kino kommen.

Kurz vor unserem Aufnahmetermin veröffentlich und definitiv eine Besprechung wert (Hype!): Maniac, eine neue, abgeschlossene Netflix-Serie, auf Basis einer skandinavischen Produktion. Mit Starregisseur: Cary Fukunaga …und Starbesetzung: unter anderen Emma Stone und Jonah Hill.

Empfehlen wollen wir aber eine andere, nämlich indische Netflix-Produktion mit dem Titel Ghul. Die Miniserie (drei Folgen à 45 Minuten) wurde von Blumhouse mitproduziert und mixt Dystopie mit übernatürlichem Horror.

45: Disenchantment und BlackkKlansman

In unserer 45. Folge sprechen Fabian und ich über BlackkKlansman von Spike Lee und Disenchantment von Matt Groening.

Hier die Trailer zur Serie und zum Film:

Den Film touchieren wir auch:

44: Stand-up-Comedy

In dieser Folge sprechen Fabian und ich über Stand-up-Comedy. Anlass war das genre-brechende Comedyprogramm Nanette von Hannah Gadsby, welches Fabian vor einigen Folgen erwähnte. Inzwischen habe ich es auch gesehen und kann es nur wärmstens empfehlen. Ich mache einen kleinen Exkurs über meinen ersten Kontakt mit Comedy, nämlich Otto Waalkes und Fabian spricht außerdem über Jim & Andy, die Dokumentation über Jim Careys Darstellung von Andy Kaufman.

Weitere Standup-Specials:

43: Spirou in Berlin

Mit etwas Verspätung melden wir uns zurück und sprechen über Spirou in Berlin, den Sonderband von Spirou und Fantasio, verfasst und gezeichnet von Flix. Darin werden die beiden belgischen Comic-Helden ins Ost-Berlin 1989 geschickt. Flix ist der erste deutsche Zeichner / Autor, der jemals für die Reihe gearbeitet hat.

Wir besprechen außerdem noch den Band Operation Fledermaus, ebenfalls aus der Reihe Spirou und Fantasio Spezial. Dessen Handlung spielt im besetzten Belgien während des zweiten Weltkriegs.

Bild: Flix / Carlsen Comic

42: Folge 42

In unserer 42. Folge hätten wir eigentlich über Douglas Adams sprechen müssen. Stattdessen machen wir einen kleinen Rückblick über unsere zuletzt gesehenen Filme und Netflix-Produktionen.
Fabian erzählt von Narcos und kommt zu einem gemischten Urteil. Ich habe über die Filme Game Night und Love, Simon zu berichten – letzterer ist noch in deutschen Kinos zu sehen, hoffentlich, der erste wiederum ist bereits digital erhältlich.
Außerdem hatte ich das Glück, in Kanada den Film Hearts Beat Loud zu sehen, von dem ich noch nicht weiß, ob er es hier in die Kinos schaffen wird. Zum Abschluss erzählt Fabian noch von Hannah Gadsbys Standup-Special Nannette, das Grenzen der Comedy überschreitet.

41: Soundtrack-Alben und Pop-Filmmusik

Wie angekündigt besprechen Fabian und ich in Folge 41 Soundtrack-Alben. Ich habe auch eine Playlist auf Spotify dazu erstellt, allerdings hat diese ebensowenig Anspruch auf Vollständigkeit wie die Folge. Wir reden über Alben von Easy Rider und The Graduate bis Drive.

40: Hereditary, Ocean’s 8, Solo und aktuelle Musik

Fabian und Jörn machen einen kleinen Rundumschlag vor der Sommerpause: Fabian hat Hereditary gesehen und Jörn Ocean’s 8 – und beide haben Solo: A Star Wars Story gesehen. Zwischendurch stellt Fabian seine aktuelle Lektüre vor: Fische bzw. The Pisces von Melissa Broder.

Außerdem sprechen wir über aktuelle Musik. Mittendrin hört Ihr einen kleinen Mix bestehend aus den folgenden Stücken, die wir streifen:

  • Father John Misty – Mr Tilmann
  • Christina Aguilera – Sick of Sitting
  • Granada – Die Stodt
  • Lykke Li – So Sad, So Sexy
  • Lily Allen – Come on then
  • Pete Yorn & Scarlett Johannson – Iguana Bird
  • Gruff Rhys – Oh Dear
  • Stella Donnelly – Mechanical Bull

Am Schluss läuft dieses Cover von „These Boots are mades for Walking“, welches in Ocean’s 8 läuft.

39: Tim und Struppi / Tintin

Wir sprechen noch mal über Comics! Dieses Mal den Klassiker der frankobelgischen Tradition: Tim und Struppi von Hergé. Da ich zuerst mit französischen Comics (Asterix) und später auch belgischen Comics aufgewachsen bin und erst später mit amerikanischen Comics angefangen habe, ist es eigentlich verwunderlich, dass mich nicht allzuviel persönlich mit Tim und Struppi verbindet. Für diese Folge habe ich die beiden Bände „Das Geheimnis der ‚Einhorn'“ und „Der Schatz Rackham des Roten“, die Vorlage zum Animationsfilm von Steven Spielberg und Peter Jackson (2011) war. Diesen besprechen wir ebenfalls. Fabian ist der größere Hergé-Fan von uns beiden. Er empfielt weitere Bände und außerdem den Comic Grönland Vertigo, aktuell vergriffen, doch offenbar kurz vor einer Neuauflage, von Hervé Tanquerelle. Außerdem das Sachbuch Tim und Struppi und das Geheimnis der Literatur von Tom McCarthy.

38: Isle of Dogs und Wes Anderson allgemein

Ich habe Isle of Dogs (deutscher Untertitel: Ataris Reise) nicht nur einmal, sondern gleich zweimal verpasst: Als ich im Februar in Berlin war, habe ich keine Tickets für die Berlinale bekommen und die nächste Chance waren die Fantasy Film Fest Nights im April, doch da war ich verhindert. Also habe ich den Film in der vergangen Woche nachgeholt, denn unser Plan für heute: Wir besprechen diesen neuen Stop-Motion-Animation-Film von Wes Anderson, sein zweiter nach Fantastic Mr. Fox – und steigen darüber dann in Andersons gesamte Filmografie ein. Also schnallen, „Play“ drücken.

Ich erwähnte lustige Videos über Wes Anderson… hier eine kleine Auswahl:

Hier ein Prada-Spot von Anderson:

…und sein H&M-Weihnachts-Spot:

Der Kurzfilm Hotel Chevalier ist auch auf Youtube:

37: Casa de Papel / Haus des Geldes, ESC, Marvel und neue Musik

Statt immer nur amerikanische Erzeugnisse zu besprechen, wagen Fabian und ich uns dieses mal an eine europäische, eine spanische Serie, welche man auf Netflix streamen kann: Casa de Papel, auf Deutsch Haus des Geldes. Davor besprechen wir noch den Roman Lincoln in the Bardo von George Saunders, der gerade auf deutsch erschienen ist und ich mache einen Exkurs über den Eurovision Song Contest. Links: Sieger Israel, Zyperns Nummer 2 und der deutsche Beitrag.

Nach unserem Gespräch über die Serie besprechen wir relativ kurz über das Marvel Cinematic Universe, das mit seinem 19. Film, Avengers Infinity War, einen Höhepunkt erreicht – und über neue Musik und zwar: „This is America“ von Childish Gambino und „Pynk“ von Janelle Monáe. Erst nach unserer Aufnahme habe ich festgestellt, dass letzteres Stück Elemente von „Pink“ von Aerosmith enthält… Anyway, hier die Musikvideos: