Jörn

40: Hereditary, Ocean’s 8, Solo und aktuelle Musik

Fabian und Jörn machen einen kleinen Rundumschlag vor der Sommerpause: Fabian hat Hereditary gesehen und Jörn Ocean’s 8 – und beide haben Solo: A Star Wars Story gesehen. Zwischendurch stellt Fabian seine aktuelle Lektüre vor: Fische bzw. The Pisces von Melissa Broder.

Außerdem sprechen wir über aktuelle Musik. Mittendrin hört Ihr einen kleinen Mix bestehend aus den folgenden Stücken, die wir streifen:

  • Father John Misty – Mr Tilmann
  • Christina Aguilera – Sick of Sitting
  • Granada – Die Stodt
  • Lykke Li – So Sad, So Sexy
  • Lily Allen – Come on then
  • Pete Yorn & Scarlett Johannson – Iguana Bird
  • Gruff Rhys – Oh Dear
  • Stella Donnelly – Mechanical Bull

Am Schluss läuft dieses Cover von „These Boots are mades for Walking“, welches in Ocean’s 8 läuft.

39: Tim und Struppi / Tintin

Wir sprechen noch mal über Comics! Dieses Mal den Klassiker der frankobelgischen Tradition: Tim und Struppi von Hergé. Da ich zuerst mit französischen Comics (Asterix) und später auch belgischen Comics aufgewachsen bin und erst später mit amerikanischen Comics angefangen habe, ist es eigentlich verwunderlich, dass mich nicht allzuviel persönlich mit Tim und Struppi verbindet. Für diese Folge habe ich die beiden Bände „Das Geheimnis der ‚Einhorn'“ und „Der Schatz Rackham des Roten“, die Vorlage zum Animationsfilm von Steven Spielberg und Peter Jackson (2011) war. Diesen besprechen wir ebenfalls. Fabian ist der größere Hergé-Fan von uns beiden. Er empfielt weitere Bände und außerdem den Comic Grönland Vertigo, aktuell vergriffen, doch offenbar kurz vor einer Neuauflage, von Hervé Tanquerelle. Außerdem das Sachbuch Tim und Struppi und das Geheimnis der Literatur von Tom McCarthy.

38: Isle of Dogs und Wes Anderson allgemein

Ich habe Isle of Dogs (deutscher Untertitel: Ataris Reise) nicht nur einmal, sondern gleich zweimal verpasst: Als ich im Februar in Berlin war, habe ich keine Tickets für die Berlinale bekommen und die nächste Chance waren die Fantasy Film Fest Nights im April, doch da war ich verhindert. Also habe ich den Film in der vergangen Woche nachgeholt, denn unser Plan für heute: Wir besprechen diesen neuen Stop-Motion-Animation-Film von Wes Anderson, sein zweiter nach Fantastic Mr. Fox – und steigen darüber dann in Andersons gesamte Filmografie ein. Also schnallen, „Play“ drücken.

Ich erwähnte lustige Videos über Wes Anderson… hier eine kleine Auswahl:

Hier ein Prada-Spot von Anderson:

…und sein H&M-Weihnachts-Spot:

Der Kurzfilm Hotel Chevalier ist auch auf Youtube:

37: Casa de Papel / Haus des Geldes, ESC, Marvel und neue Musik

Statt immer nur amerikanische Erzeugnisse zu besprechen, wagen Fabian und ich uns dieses mal an eine europäische, eine spanische Serie, welche man auf Netflix streamen kann: Casa de Papel, auf Deutsch Haus des Geldes. Davor besprechen wir noch den Roman Lincoln in the Bardo von George Saunders, der gerade auf deutsch erschienen ist und ich mache einen Exkurs über den Eurovision Song Contest. Links: Sieger Israel, Zyperns Nummer 2 und der deutsche Beitrag.

Nach unserem Gespräch über die Serie besprechen wir relativ kurz über das Marvel Cinematic Universe, das mit seinem 19. Film, Avengers Infinity War, einen Höhepunkt erreicht – und über neue Musik und zwar: „This is America“ von Childish Gambino und „Pynk“ von Janelle Monáe. Erst nach unserer Aufnahme habe ich festgestellt, dass letzteres Stück Elemente von „Pink“ von Aerosmith enthält… Anyway, hier die Musikvideos:

36: Philip K. Dick, Electric Dreams & High Castles

In dieser Folge besprechen Fabian und Jörn das Werk von Science-Fiction-Autor Philip K. Dick und seinen weitreichenden Einfluss:
Minority Report, Blade Runner, Total Recall, The Adjustment Bureau, Screamers und A Scanner Darkly – all diese Filme basieren auf Kurzgeschichten oder Romanen von Dick.

Auf Amazon Prime sind gleich zwei Serien verfügbar, die auf Dicks Ideen basieren: The Man in the High Castle basiert auf dem gleichnamigen Buch, das eine alternativhistorisches Szenario beschreibt, in welchem die USA von Nazi-Deutschland und dem japanischen Kaiserreich besetzt ist. Philip K. Dick’s Electric Dreams ist eine Anthologie-Serie, deren zehn Folgen zehn verschiedene Kurzgeschichten adaptiert.

Ähnlich wie Fabian und ich sieht auch der A.V. Club den besten Einstieg in Dicks Werk in seinen Kurzgeschichten.

Hier gibt es den Comic über ihn und hier die Arte-Doku über Philip K. Dick:

35: The Deconstruction und 10-20 EELS Stücke für Einsteiger oder die Ewigkeit

Die EELS haben ihr 12. Album rausgebracht: The Deconstruction. Fabian und Jörn sprechen über die neue Platte und die gesamte Diskografie. Jeder hat zehn Songs mitgebracht. Daraus haben wir auch eine Playlist gemacht.

Insgesamt mögen wir beide das neue Album und mit unseren 10 Liedern haben wir so ziemlich das gesamte Schaffen von Mark Oliver Everett bzw. der EELS abgedeckt.

Weitere Infos:

Und hier unsere Original-Listen:

— Jörn:

It’s a Motherfucker
Wonderful, glorious
Love of the loveless
The deconstruction
Your Lucky Day in hell
Climbing up to the moon
Lone Wolf
Fresh blood
My beloved monster
Things the grandchildren should know

–Fabian (hat sich nicht an seine eigenen Regeln gehalten):

Fresh Blood
I’m Going To Stop Pretending That I Didn’t Break Your Heart
Spunky
Climbing To The Moon
Daisies Of The Galaxy
Woman Driving, Man Sleeping
Saturday Morning
In My Younger Days / A Line In The Dirt
New Alphabet
I Like The Way This Is Going
Son Of A Bitch

34: Annihilation / Auslöschung

In dieser Folge beschließen wir nicht die totale Vernichtung unseres Podcasts, sondern besprechen den neuen, zweiten Film von Alex Garland, der am 13. März auf Netflix veröffentlicht wurde: Annihilation bzw. Auslöschung. Wir gehen auch ein wenig auf die Romanvorlage von Jeff VanderMeer ein. Danach machen wir einen kleinen Exkurs zu anderen Netflix-Filmen, nämlich Mute von Duncan Jones und The Cloverfield Paradox.

33: Oscars 2018, Three Billboards und Icarus

Fast auf den Tag genau zwei Jahre nach unserer allerersten Folge über Spotlight, sprechen Fabian und ich über die diesjährige Oscar-Verleihung, die im Vergleich zum letzten Jahr eher arm an Überraschungen war.

Da wir The Shape of Water, der als Bester Film ausgezeichnet wurde, bereits ausführlich besprochen haben, widmen wir uns Martin McDonaghs Three Billboards outside Ebbing, Missouri und der Dokumentation Icarus von Bryan Fogel. Abschließend empfiehlt Fabian noch das Romandebüt von Josefine Rieks, Serverland.

32: Art Spiegelmans Maus

Fabian und ich haben relativ spontan beschlossen, diese Folge einem der wichtigsten Werke seines Mediums zu widmen: Maus von Art Spiegelman ist ein Comic bzw. eine Graphic Novel über den Holocaust. Mag befremdlich klingen, ist aber so. Art Spiegelman ist in Schweden geboren und in New York aufgewachsen und feierte kürzlich (am 15.2.2018) seinen 70. Geburtstag. Seine Eltern waren polnische Juden, die den Holocaust und Auschwitz überlebten und in die USA emigrierten.

In den 1970ern beginnt Spiegelman, seinen Vater Vladek zu interviewen. Aus dessen Erinnerungsbericht entsteht Maus und erscheint 1980 zuerst serialisiert. 1992 schließt Spiegelman das Werk ab. Im gleichen Jahr wurde Maus als erster und bisher einziger Comic mit einem Pulitzer Preis ausgezeichnet, zuvor erhielt es einen Eisner Award, den wichtigsten Preis für Comics. Inzwischen ist es als Sammelband „The Complete Maus“ erhältlich (-> Wikipedia DE / EN).

Wir machen noch zwei kurze Exkurse am Schluss: zum Buch von Nadja Spiegelman, der Tochter von Art, das in Kürze auf Deutsch erscheint, und zu Fun Home von Alison Bechdel.

Die Herren Podcaster posieren mit ‚Maus‘ im Kleistpark in Berlin-Schöneberg.
Links: Fabian Thomas, rechts: Jörn Thesen.

31: The Shape of Water und die Oscars

Guillermo del Toro inszeniert mit The Shape of Water (Kinostart am kommenden Donnerstag, den 15. Februar) ein Märchen, das die Romantik, die zum klassischen Monster-Kino gehört, voll aufdreht und mischt ordentlich Nostalgie dazu. Eine Mischung, die gleich für 13 Oscars nominiert wurde.

Wir haben haben den Film bei den Fantasy Filmfest White Nights gesehen, und haben uns noch Ende Januar darüber unterhalten und direkt im Anschluss gleich über die Oscars.

In seiner Filmanalyse lässt Wolfgang M. Schmitt jun. kein gutes Haar am Film: